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Holzschutz und Bautenschutz

Professioneller Schutz von Gebäuden und Kulturgegenständen

Das Unternehmen S&A ist seit 1992 in der Schädlingsbekämpfung tätig. Die Bekämpfung von Schädlingen in Gebäuden sowie in Kunst- und Kulturgegenständen ist eine unserer Kernkompetenzen; die Erfüllung der Vorgaben unserer Kunden und ein 100% sicherer Bekämpfungserfolg sind unsere obersten Ziele. Um jeden Auftrag erfolgreich zu bearbeiten, beschäftigen wir staatlich geprüfte und vereidigte Sachverständige, qualifizierte Fachleute und geprüfte Schädlingsbekämpfer mit der Sachkunde im Holz- und Bautenschutz, die den gesetzlichen Anforderungen der GefahrStoffV entsprechen. Unsere Vorgehensweisen und Verfahren berücksichtigen die Vorgaben der DIN 68800 Teil 4 in der neuesten Ausgabe vom Dezember 2020.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Kompetenz & Erfahrung: Seit Jahrzehnten betreut S&A tausende Eigenheimbesitzer, Wohnungsgesellschaften, Hochbauämter, Museen, Kirchen, Klöster oder Schlösser
  • Technik: Fachgerechte Ausführung zur Bekämpfung von Holzschädlingen gemäß DIN 68800 Teil 4 (Bekämpfender Holzschutz), Sachkunde gemäß Gefahrstoffverordnung, modernste technische Ausstattung
  • Optik & Sauberkeit: Kosmetischer Verschluss von Bohrlöchern mit Querholzplättchen in gleicher Holzart, Vor- und Endreinigung, Beseitigung gefährlicher Abfälle; Werterhaltung der Immobilie
  • Gesundheit & Sicherheit: Ausschließlich Einsatz von Biozidzugelassenen Holzschutzmitteln (gemäß Biozidverordnung)
  • Alles aus einer Hand: Schädlingserkennungsdienst, Holzschutzuntersuchungsbericht (auch bei Hauskauf, Dachausbau und -umbau), Baumängelanalyse Holz & Feuchtigkeit, Sanierungsplanung, Holzschutz, Erstellung Ausschreibungsunterlagen
  • Umfassende Information: Detaillierte Kundenmerkblätter, Kennzeichnungskarte, Abschlussprotokoll
  • Garantie: 5 Jahre Gewährleistung gemäß BGB

1. Heißluftverfahren gemäß DIN 68800 T4: 2020-12 gegen Insekten

Das Wirkprinzip ist denkbar einfach: Insekten bestehen aus Eiweißen, die nachweislich bei einer Einwirkzeit von 55°C über 60 Minuten irreversibel geschädigt werden und in deren Folge der Organismus stirbt. Um die letale Abtötungstemperatur im Kern großer Balkenquerschnitte zu erreichen, setzen wir Hochleistungslufterhitzer ein, welche mit etwa 12.000 m3 pro Stunde heiße Luft mit 80 bis 120°C in das Objekt einblasen. Die erreichten Kerntemperaturen werden an strategischen Stellen überwacht und dokumentiert. Anwendung finden diese Varianten der thermischen Behandlung durch Einhausung von Gebäuden, wie Block-Häusern oder Teilen davon und in geschlossenen stationären oder mobilen Klimakammern zur Behandlung von Möbeln bis hin zu Kunstobjekten. Bei dieser Hitzebehandlung handelt es sich um ein umweltfreundliches und für die Gesundheit unbedenkliches Bekämpfungsverfahren. Es ist schnell und effizient, da die Behandlung bereits innerhalb von 6-10 Stunden abgeschlossen (Behandlung eines Dachstuhls von ca. 150m² Grundfläche) ist.

2. Bekämpfung von Insekten mit toxischen Begasungsmitteln

Giftige und sehr giftige Begasungsmittel dringen schnell ins Holz ein und töten alle Insektenstadien durch die Zerstörung lebenswichtiger Enzyme und Zellstrukturen ab. Da dies für alle Lebewesen gilt, ist hier mit außerordentlicher Gewissenhaftigkeit zu handeln. Im Holzschutz hat S&A die firmenbezogene Erlaubnis („Erlaubnisschein-Inhaber“) für den Umgang mit Sulfuryl(di)fluorid und Hydrogencyanid (Blausäure). Wir arbeiten nur mit ausgebildeten, erfahrenen Begasungstechnikern mit Befähigungsschein („Befähigungsschein-Inhaber“). Es gelten die Gefahrstoffverordnung und die Technischen Regeln für Gefahrstoffe 512 „Begasung“.

3. Begasungsverfahren mit Sauerstoff verdrängenden Gasen Kohlendioxid und Stickstoff gegen Insekten

Für die Bekämpfung Holz zerstörender Insekten können auch erstickende Gase zum Einsatz kommen. Ihre Wirkung beruht auf einer Modifizierung der Zusammensetzung der normalen Atmosphäre, so dass der Luftsauerstoff aus den Hohlräumen des zu behandelnden Holzes verdrängt wird und in Folge dessen die Schädlinge darin ersticken. Diese Verfahren sind auch für die Bekämpfung anderer Insekten wie Textilmotten in Möbeln, Bezugstoffen, Theaterfundi und dergleichen hervorragend geeignet. Die Begasung mit Stickstoff sowie die Begasung mit Kohlenstoffdioxid setzen hochdichte Begasungsräume wie Begasungskammern, Begasungszelte (Folienballons) oder geschlossene Container voraus. Die Begasungsverfahren mit erstickenden Gasen beanspruchen mehrere Wochen.

4. Elektrophysikalische Verfahren gegen räumlich begrenzten Insektenbefall (Mikrowellenverfahren)

Das Mikrowellenverfahren gehört zu den neueren Technologien und eignet sich besonders für lokal begrenzte Befälle an kostbaren Bauteilen. Die elektromagnetischen Wellen versetzen das Wasser im Körper der Insekten, die sich im Mikrowellenfeld befinden, 2 Milliarden 450 Millionen Mal pro Sekunde (2,45 GHz) in Schwingungen, wobei diese Energie durch Reibung in Wärme umgewandelt wird. Das Wasser in den Insektenstadien erhitzt sich schlagartig und tötet sie sofort. Im Gegensatz zu einer Küchen-Mikrowelle mit einem kleinen geschlossenen Raum werden bei der Anwendung im Gebäude die Mikrowellen über einen Trichter der Sendeantenne offen dorthin ausgestrahlt, wo sie gebraucht werden – ohne das Bauteil zu beschädigen oder ausbauen zu müssen. Teile von Einbauten, wie einzelne Balken, Parkettböden, Türzargen, historische Treppen oder gedrechselte Geländer sind klassische Anwendungsgebiete.

5. Chemisches Verfahren mit vorbeugender Wirksamkeit gegen Insekten und Pilze

Beim chemischen Verfahren werden schädlingsbekämpfende und vorbeugende Wirkstoffdepots in die betroffenen Hölzer eingebracht. Als erstes erfolgt eine umfassende Inspektion zur Identifikation der Schadorganismen und der Ermittlung des Schadenumfanges. Aufgrund dessen erfolgen die notwendigen Maßnahmen:

Bei Bedarf wird das zernagte Holz mit den sich darin befindenden Larven und Verpuppungen bis zum letzten Fraßgang entfernt (situations-/objektbedingt möglich). Um die richtige Applikationsrate des Holzschutzmittels ausbringen zu können, werden bei nicht von allen Seiten zugänglichen Hölzern Wirkstoffdepots mittels Bohrlochtränkung im Druckinjektionsverfahren tief ins Holz verpresst. Bei Pilzbefall durch den Echten Hausschwamm werden die befallenen Hölzer mit den vorgeschriebenen Abständen bis ins gesunde Holz ganz entfernt.

Holz zerstörende Pilze können also nur wirksam bekämpft werden, wenn das umliegende Bauwerk entsprechend des Befalls in die Sanierung eingebunden und wenn möglich die Ursache gefunden und behoben wird. Das umgebende Mauerwerk wird nach Entfernung der Pilzmycelien ebenfalls chemisch geschützt.

Unser erfahrener Sachverständiger erarbeitet mit Ihnen und involvierten Behörden wie dem Bau- und Denkmalamt einen objektbezogenen Maßnahmenkatalog.

Hölzer, deren statische Tragfähigkeit nicht mehr gegeben ist, müssen verstärkt oder ersetzt werden. Bei uns erhalten Sie die Arbeiten verschiedener Gewerke (Schädlingsbekämpfer, Zimmermann und Maurer) aus einer Hand. Die Ermittlung, wie weit die Pilzhyphen (Pilzfäden) im Holz gewachsen sind, kann auf Wunsch in Kooperation mit den Spezialisten unserer Partnerunternehmen analysiert werden, um kostbare Holzsubstanz nur so weit wie nötig zu entfernen. Das verbleibende, gesunde Holz wird schließlich in Abhängigkeit von der jeweiligen Gebrauchsklasse mit BAuA-zugelassenen Holzschutzmitteln wahlweise im Sprüh-, Streich- oder Schaumverfahren geschützt.