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Bitte beachten Sie: Der Import bestimmter Warengruppen nach Australien und Neuseeland unterliegt vom 1. September bis 30. April einer verpflichtenden Schädlingsbehandlung. Wir gehören zu den wenigen Firmen, die aktuell offiziell für die BMSB-Schädlingsbehandlung zugelassen sind! Sichern Sie sich jetzt also frühzeitig Ihren Termin für eine Behandlung!
Profitieren Sie von unseren umfassenden Serviceleistungen zur BMSB-Schädlingsbehandlung – von der Gas- oder Hitzebehandlung bis zum Komplettpaket inklusive Logistik und Verschiffung. Schützen Sie Ihre Waren vor kostspieligen Verzögerungen beim Export nach Australien und Neuseeland!
In einer globalisierten Welt, in der Waren täglich über Kontinente hinweg transportiert werden, ist die Sicherheit und Unversehrtheit der Fracht von höchster Bedeutung. Schädlinge stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Qualität und Sicherheit exportierter und importierter Güter dar. Hier kommt die Containerbegasung ins Spiel – eine effektive Lösung, um Ihre Waren sicher und schädlingsfrei zu halten.
Wir bei S&A bieten professionelle Containerbegasung an, die speziell darauf ausgelegt ist, Ihre Ladung vor schädlichen Organismen zu schützen, ohne diese zu beschädigen. Unsere Methode entspricht nicht nur den internationalen Handelsstandards, sondern gewährleistet auch, dass Ihre Produkte bei Ankunft in einwandfreiem Zustand sind.
Von der Be- und Entgasung, Kontroll- und Schadstoffmessung, Hitzebehandlung über Lagerung, Beladung und Umschlag bis hin zum Transport: Mit uns bleiben Ihre Container in Bewegung. Wir behandeln Ihre Export-Container nach internationalen Übereinkommen (z.B. IPPC International Plant Protection Convention) mit Gasen und Hitze und stellen bei Importcontainern durch eine entsprechende Zertifizierung sicher, dass diese frei von Begasungsmittelrückständen sind.
Unser Versprechen
Bei S&A verstehen wir die Bedeutung der Sicherheit Ihrer Waren. Unser Team aus zertifizierten Fachleuten setzt modernste Techniken und Begasungsmittel ein, die strengsten Sicherheits- und Umweltstandards entsprechen. Von der Beratung bis zur Durchführung garantieren wir einen transparenten und effizienten Service, der speziell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.
Eine Containerbegasung ist dann angezeigt, wenn bei Importcontainern ein nachweislicher Schädlingsbefall vorliegt oder der Export in ein anderes Land eine prophylaktische Schädlingsbehandlung mit Zertifikat voraussetzt. Containerbegasungen erfordern einen von den zuständigen Behörden genehmigten Platz und können daher nicht überall erfolgen. S&A verfügt sowohl über Begasungsplätze am Standort Westerholz als auch an den Seehafenterminals, die tagsüber, nachts und auch am Wochenende für Sie bereit stehen. Für Befall von Lebensmitteln bzw. Waren im Verzehr wird üblicherweise Phosphorwasserstoff angewendet. Die Begasung dauert in der Regel ca. 7 Tage. Für Maschinenteile oder Holz kommt hingegen Sulfuryldifluorid zum Einsatz, was eine Anwendungsdauer von mindestens 4 Tagen erfordert.
Unser Service:
Wenn die chemische Schädlingsbekämpfung von Containern nicht möglich ist, etwa aus ökologischen Gründen oder aufgrund von behördlichen Vorschriften (zum Beispiel nach Auflagen der Pflanzenbeschauverordnung oder ISPM 15), ist eine Hitzebehandlung die sinnvolle Alternative. Hitzeanwendungen sind weniger umweltschädlich und gefahrenärmer, da hier nicht mit toxischen Gasen gearbeitet wird. Eine Hitzeanwendung kann überall erfolgen und erfordert keinen genehmigten Platz. Die Anwendung mit Hitze ist behördlich innerhalb nur eines Tages durchführbar.
Unser Service:
Container-Kontrollmessungen auf Begasungsmittelrückstände von Phosphorwasserstoff, Sulfuryldifluorid, Methylbromid und Cyanwasserstoff (gemäß TRGS 512)
S&A führt begleitend zum Import der Container Messungen auf Begasungsmittel durch. Häufig wird dies vom Zoll oder der Wasserschutzpolizei angeordnet, damit diese gefahrlos den Inhalt des Containers beschauen können. Um den eigenen Mitarbeitern beim Ausladen gefahrlosen Zugang zu dem Container zu ermöglichen, kann dies auch auf Kundenwunsch erfolgen. Eine Messung ist innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. Per Zertifikat (Freigabebescheinigung) wird gewährleistet, dass alle Grenzwerte für Begasungsmittel im Container eingehalten werden und diese damit unbedenklich betreten und entladen werden können. Liegt beim Import bereits ein ausländisches Begasungszertifikat vor, prüfen wir die dort aufgeführten Grenzwerte der Freimessung und weisen Sie auf die in Deutschland gültigen Normen hin. Das kann ein Nachmessen der Containerluft zur Folge haben.
Unser Service:
In unserem detaillierten Informationsdokument erfahren Sie alles über die professionellen Lösungen, die wir anbieten, um Ihre Waren und Güter im Import- und Exportprozess zu schützen. Von der Container-Begasung und zertifizierten Hitzebehandlung bis hin zu spezialisierten Messungen auf Begasungsmittelrückstände – wir decken alle Aspekte der Warenbehandlung ab, um die Sicherheit und Qualität Ihrer Ladung zu gewährleisten. Unsere Dienstleistungen sind speziell darauf ausgerichtet, Schädlingen effektiv vorzubeugen und die Einhaltung internationaler Übereinkommen sicherzustellen.
Erfahren Sie mehr über:
Business Development Manager (Im- und Export)
Tel: +49 152 5571 3620
Mail: [email protected]
Unser Engagement für Qualität und Sicherheit spiegelt sich in jedem Schritt unseres Prozesses wider. Lassen Sie sich von unserer Expertise überzeugen und schützen Sie Ihre Waren mit den besten verfügbaren Techniken und Verfahren.
Für weitere Informationen und eine persönliche Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns hierzu unter 0800 1718173 an oder nutzen Sie das Kontaktformular.
Für die Containerbegasung setzen wir auf nachfolgende Lösungen:
Druckprüfung: Bevor eine Begasung durchgeführt wird, muss sichergestellt werden, dass der Container gasdicht ist. Dies erfolgt durch eine Druckprüfung. Besteht der Container diese Prüfung und hält das Gas für die erforderliche Dauer, sind keine zusätzlichen Maßnahmen notwendig.
Containerbegasung mit Plane: Wenn der Container den Drucktest nicht besteht oder die Dichtigkeit nicht überprüft wurde, muss er mit einer gasdichten Begasungsplane abgedeckt werden. Die Ränder der Plane werden zusätzlich mit Sand beschwert, um eine Gassperre zu bilden.
S&A führt die Begasung direkt im Container vor Ort durch – ob bei Ihnen, in einem Logistikzentrum oder an einem deutschen Container-Terminal. Wir sorgen dafür, dass auch Import-Container oder andere begaste Transporteinheiten sicher und vorschriftsgemäß gehandhabt werden. Unsere Dienstleistungen umfassen umfassende Vorsorgemaßnahmen zur Vermeidung gesundheitlicher Risiken, einschließlich Luftqualitätsmessungen zur Erkennung unerwünschter Stoffe. Darüber hinaus übernehmen wir die fachgerechte Entlüftung der Container und erstellen die notwendigen Freigabeprotokolle. Selbstverständlich kümmern wir uns auch um die behördliche An- und Abmeldung der Begasung.
Rund 20 Prozent aller importierten Container weisen gefährlich hohe Schadstoffkonzentrationen in der Atemluft auf. Diese Gase werden in hoher Konzentration in die Container geleitet, um ihre Wirkung vollständig zu entfalten, weshalb strenge Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit diesen Containern notwendig sind. Ohne entsprechende Vorsichtsmaßnahmen können die Begasungsmittel gesundheitliche Schäden bei den Personen verursachen, die die Waren entladen, sei es Kartons oder Holzmaterialien. Diese schleichende Vergiftung wird oft nicht sofort bemerkt. Da das Gas häufig nicht vollständig aus den hermetisch abgeschlossenen Containern entwichen ist, sind Luftmessungen zur Feststellung einer möglichen Kontamination empfehlenswert.
Gesundheitsrisiken und Erkrankungen durch Rückstände von Begasungsmitteln und flüchtigen toxischen Industriechemikalien stellen ein globales Problem im internationalen Handel dar. Studien zeigen immer wieder, dass Container oft über die zulässigen Grenzwerte hinaus begast sind und daher zunächst nicht weitertransportiert werden können. Dies ist sowohl für Exporteure als auch Importeure ärgerlich. Doch im Interesse des Arbeits- und Verbraucherschutzes ist es notwendig, diese Transporte zu stoppen. Nur durch die internationale Zusammenarbeit aller Beteiligten kann es gelingen, die Gesundheit der Hafenarbeiter, Logistikmitarbeiter und der Allgemeinbevölkerung langfristig zu schützen.