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Getreidebegasung, Flachlagerbegasung, Silobegasung und Stapelbegasung

Die gezielte Getreidebegeasung ist eine effektive und bewährte Methode zur Schädlingsbekämpfung und zum Schutz Ihrer Vorräte.

Ihr zuverlässiger Vorratsschutz – egal ob für einzelne Paletten, ein Lager oder ein ganzes Gebäude: Wir begasen zum Schutz von Getreide, Saaten, Futtermitteln, Trockenfrüchten, Nüssen, Kaffee, Kakao, Gewürzen und vielem mehr.

Alternativ kann es ökonomisch sinnvoll sein, eine Leerraumentwesung mittels Hitzebehandlung durchzuführen, zum Beispiel im Mühlenbereich. Mit diesem Verfahren können auch verwinkelte Räume zuverlässig entwest werden.

Neben diesen Services bieten wir auch Begasungen von Waggons, Schiffen und Containern an.

Begasung von Getreide in Flachlagern, Stapellagern und Silos

Schädlinge jeder Art sind unerwünschte Begleiterscheinungen aller Lebensbereiche. Im Bereich der Getreidelagerung besteht durch regelmäßige Warenanlieferungen, aber auch durch bauliche Gegebenheiten, jederzeit die Gefahr der Einschleppung oder des Zulaufs unterschiedlicher Schädlinge.

Schadinsekten wie Kornkäfer oder Motten im Getreide oder in Getreideprodukten können großen Schaden anrichten. Es droht nicht nur die Vernichtung der Nahrungsmittel, es können auch Krankheitserreger auf Mensch und Tier übertragen werden.

Wird ein Befall festgestellt, ist eine Bekämpfung unumgänglich. Die sicherste Methode ist die Begasung der befallenen Partie mit Phosphorwasserstoff, die eine Abtötung der Larven und Eiablage sicherstellt.

Unsere speziell für die Begasung entwickeltes Verfahren zur Abdichtung der Lagerhallen und Silos garantiert zusammen mit der Verwendung des geeigneten Begasungsmittels einen 100%igen Abtötungserfolg. Ein Umlaufenlassen der Silozellen bei der Begasung ist mit unserer Methode nicht mehr notwendig! So wird das Produkt geschont und ein erheblicher Teil der sonst benötigten Energie- und Personalkosten eingespart.

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Eingesetzte Verfahren bei der S&A

Die Schädlingsbekämpfung in Getreide ist von entscheidender Bedeutung, um die Lagerbestände vor dem Befall durch Schädlinge zu schützen und die Qualität der gelagerten Produkte zu erhalten. Effektive Methoden zur Bekämpfung von Schädlingen sind die Verwendung von Phosphorwasserstoff, Stickstoff, Sulfuryldifluorid und CO2.

Begasung mit Phosphorwasserstoff/PH3

Phosphorwasserstoff, auch bekannt als Phosphin, ist ein Schädlingsbekämpfungsmittel, das in das Silo eingeleitet wird und die Schädlinge abtötet. Es ist wichtig, diese Methode sorgfältig zu handhaben, da Phosphorwasserstoff giftig ist und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen.

Begasung mit Stickstoff

Eine alternative Methode ist die Verwendung von Stickstoff, der in das Silo geleitet wird, um den Sauerstoffgehalt zu senken. Da Schädlinge Sauerstoff zum Überleben benötigen, führt ein niedriger Sauerstoffgehalt dazu, dass sie absterben. Stickstoff ist ungiftig und hinterlässt keine Rückstände auf den gelagerten Produkten, was ihn zu einer sicheren und umweltfreundlichen Option macht. Dieses Verfahren ist vor allem für die Entwesung von Bio EU, Bioland und Demeter-zertifizierten Waren geeignet.

Begasung mit Sulfuryldifluorid

Sulfuryldifluorid (SO2F2) ist ein hochwirksames Begasungsmittel, das weltweit zur Bekämpfung von Schädlingen in verschiedenen Materialien und Strukturen eingesetzt wird. Es wird besonders geschätzt für seine Effizienz und die Fähigkeit, tief in poröse Materialien einzudringen, was es ideal für die Bekämpfung von Insekten in Holz, Getreide und anderen landwirtschaftlichen Produkten macht.

Behandlung mit Kohlenstoffdioxid/CO2

In einer sogenannten PEX-Anlage (= Pressure Expansion) werden die zu behandelnden Waren unter Zusatz von CO2 über 1,5 bis 4 Stunden einem hohen Druck von bis zu 30 bar ausgesetzt, je nach Produkt und Schädlingsart. Die Anwendung von CO2 erfolgt praktisch rückstandsfrei und ist insbesondere bei der Behandlung von Bio-Produkten von Bedeutung, da gemäß der EG-Öko-Verordnung VO (EU) 834/ 2007 nur wenige Schädlingsbekämpfungsmittel zum Einsatz kommen dürfen.

Alle Methoden erfordern eine sorgfältige Planung und Durchführung, um maximale Effektivität zu gewährleisten und gleichzeitig die Sicherheit der Mitarbeiter und die Qualität des Getreides zu gewährleisten. Durch den Einsatz von Phosphorwasserstoff, Stickstoff oder Sulfuryldifluorid kann Getreide effektiv vor Schädlingsbefall geschützt werden, was zu einer längeren Haltbarkeit der gelagerten Produkte und einer höheren Rentabilität für landwirtschaftliche Betriebe führt.

Getreideschädlinge bekämpfen

Getreideschädlinge stellen eine erhebliche Bedrohung für die Lagerung und Qualität von Nahrungsmitteln sowie anderen organischen Materialien dar. Diese Schädlinge umfassen eine Vielzahl von Insekten wie Käfer, Motten, Milben und deren Larven, die sich in Getreidesilos, Vorratsräumen, Produktionsstätten und Containern schnell vermehren können. Der Befall kann nicht nur zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führen, sondern auch die Gesundheit und Sicherheit beeinträchtigen.

Zu den häufigsten Schädlingen im Getreidelager gehören:

  • Kornkäfer (Sitophilus granarius)
  • Reiskäfer (Sitophilus oryzae)
  • Maiskäfer (Sitophilus zeamais)
  • Reismehlkäfer (Tribolium confusum)
  • Rotbrauner Reismehlkäfer (Tribolium castaneum)
  • Getreideplattkäfer (Oryzaephilus surinamensis)
  • Zahnhalsiger Getreideplattkäfer (Oryzaephilus mercator)
  • Getreidekapuziner (Rhizopertha dominica)
  • Mehlmotte (Ephestia kuehniella)
  • Dörrobstmotte (Plodia interpunctella)
  • Speichermotte (Nemapogon granella)
  • Kornmotte (Nemapogon granellus)
  • Maismotte (Sitotroga cerealella)
  • Vorratsmilbe (Acarus siro)
  • Staubläuse (Liposcelis spp.)
  • Hausmaus (Mus musculus)
  • Wanderratte (rattus norvegicus)
  • Hausratte (Rattus rattus

Diese Getreideschädlinge können Nahrungsmittel verunreinigen, die Qualität beeinträchtigen und erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen. Sie vermehren sich unter günstigen Bedingungen rasant, was eine rasche Ausbreitung und Verschlimmerung des Befalls zur Folge hat. Aus diesem Grund sind frühzeitige präventive Maßnahmen von größter Bedeutung.

Sorgfältige Einlagerung des Getreides

Verunreinigtes und warmes Getreide begünstigen einen Befall durch Vorratsschädlinge. Um diesem vorzubeugen, sollte das Getreide vor der Einlagerung gereinigt und gekühlt werden. Wir raten dringend zu einer Windsichtung oder besser noch zu einer mechanischen Reinigung des Getreides durch Siebe. Darüber hinaus sollte das Getreide möglichst trocken sein, um einen Befall mit z.B. Milben zu verhindern. Wir empfehlen, feuchtes Getreide umgehend zu trocknen. Bei der Einlagerung des Getreides ist außerdem eine gleichmäßige Verteilung im Lager wichtig. Wird das Getreide ungleichmäßig angehäuft, erschwert dies die Kühlung und begünstigt dadurch die Ausbreitung von Schädlingen.

Mit S&A Service- und Anwendungstechnik GmbH entscheiden Sie sich für einen Partner, der nicht nur vorbeugend, sondern auch aktiv gegen Schädlingsbefall vorgeht. Unsere Techniker sind hochqualifiziert und arbeiten nach den neuesten Standards und gesetzlichen Vorgaben, um Ihnen einen 100%igen Bekämpfungserfolg zu garantieren​​​​​.

Kontaktieren Sie uns noch heute für eine kostenfreie Beratung und lassen Sie uns gemeinsam sicherstellen, dass Ihre Ernte in bester Qualität erhalten bleibt.

Unsere Verfahren im Bereich der Getreidebegasung

Begasung von Flachlagern und Silos

Ob leer oder voll: Ein Lager- oder Transportraum für Getreide birgt immer eine gewisse Gefahr für den Schädlingsbefall. Wir stellen eine 100-prozentige Abtötung der Schadorganismen durch Begasung sicher. Mittels einer Begasung im Silo oder Getreideflächenlager kann so kostengünstig ein großes Getreidevolumen vor einem Schädlingsbefall geschützt werden. Die Begasung bekämpft dabei zuverlässig die Schädlinge in allen Entwicklungsstufen und erreicht auch versteckte Lebensräume. Das Getreide bleibt dabei frei von Einflüssen, da die eingesetzten Gase rückstandsfrei sind. Der eingesetzte Wirkstoff ist Phosphorwasserstoff (Phosphin).

Wir begasen:

  • Getreideflächenläger mit einer Größe von 100 bis 200.000 Tonnen

  • Siloanlagen mit einer Größe von 100 bis 90.000 Tonnen

Wir sorgen außerdem dafür, dass Ihre Leerräume in Vorbereitung auf die neue Ernte oder nach einem Befall mit Pflanzenschutzmitteln im Sprühverfahren behandelt werden.

CO2-Druckentwesung für verpackte Waren, Produkte in Big Bags, Säcken und Kartonagen, Paletten und lose Waren

Für die CO2-Druckbehandlung wird das zu behandelnde Produkt in Säcken und Kisten abgepackt und in einer Druckkammer (Autoklaven) mit CO2 einem Druck von bis zu 30 Bar ausgesetzt. 

  • Das Verfahren kann unabhängig vom Entwicklungsstadium der Schädlinge angewandt werden
  • Bei der Druckentwesung wird in der Regel eine hundertprozentige Mortalität erreicht. 
  • Das Kohlendioxid hinterlässt keinerlei Rückstände im Produkt 
  • Es können großer Menge auf einmal behandelt werden
  • Die Methode ist für Bio-Produkte und Bio-Rohstoffe zugelassen

Stapelbegasung

Ob Vorratsgüter oder Exportgut, wir behandeln Ihre Güter schnell und zuverlässig um den Wert und die Qualität zu erhalten sowie den Export oder Import zu ermöglichen:

  • Wir stellen eine sichere Durchführung an Ihrem Standort sicher

  • Wir sind mit alle gängigen Verfahren, Mitteln und Standards vertraut

  • Schnell, effizient

  • Kein Transport nötig

Unsere Stapelbegasung garantiert eine effektive Schädlingsbekämpfung und sichert Ihre Waren, ohne dass ein aufwendiger Transport notwendig ist. Vertrauen Sie auf unsere Expertise und bewährten Methoden für den Schutz Ihrer Güter.

Ihr persönlicher Ansprechpartner

Tim Szemjonneck

Technischer Direktor, S&A Service und Anwendungstechnik

Druckentwesung für Paletten- und lose Waren

CO2-Druckbehandlung PEX - der effektive Schutz für Ihre Bio-Waren

Unser Silo in Hamburg Harburg

In unserer Außensiloanlage in Hamburg Harburg übernehmen wir für Sie die Lagerung, die Behandlung, die Veredelung und den Umschlag von Getreide, Ölsaaten und Futtermittel.