Monitoring (Überwachung)
Die Überwachung von Schädlingen – das Monitoring – dient zum einen deren Bekämpfung, weitergehender allerdings noch der Prophylaxe vor erneutem Schädlingsbefall.
Diese „Prävention mit System!“ führt die S&A in folgenden drei Schritten durch:
Im ersten Schritt wird das Überwachungssystem (Monitoringsystem) aufgebaut. Hierzu werden an neuralgischen Punkten verschlossene Köderstationen aufgestellt. Diese werden vom Schädlingsbekämpfer fortlaufend nummeriert in einem Lageplan eingezeichnet. Zusätzlich wird eine Befallstabelle erstellt, in der die zur jeweiligen Köderstationen dazugehörige Befallssituation eingetragen wird.
Im zweiten Schritt kann man an Hand des zuvor eingerichteten Monitoringsystems die Bereiche erkennen, in denen ein aktueller Schädlingsbefall vorliegt. Wird um die Köderstationen nach Schlupfwinkeln, Nestern, etc. gesucht, um diese schnell und effektiv zu beködern. Mit diesen Maßnahmen wird die Schadpopulation auf ein Minimum gesenkt.
Im dritten Schritt wird das Monitoringsystem als Schutz vor einem erneuten Aufblühen der Schädlingspopulationen genutzt.
Bei Durchführung dieser drei Schritte wird durch den Schädlingsbekämpfer genau dokumentiert, wer – wann – was - wo – wieviel an Bekämpfungsmitteln ausgebracht hat.
Monitoringsysteme funktionieren ausschließlich durch ihre Konsequenz und die Kontinuität in der Bekämpfung. Nur so bieten sie dem jeweiligen Betrieb Schutz vor wirtschaftlichen Schäden.
